Geschirr spülen

Rund ein Viertel des Warmwasserverbrauchs im Durchschnittshaushalt geht auf Kosten der Küche. Effizientes Geschirrspülen hält hier den Verbrauch sauber. Hand oder Maschine!

Würde man das Geschirr eines vollbeladenen Spülers händisch reinigen, bedeutete dies einen um 50 % höheren Energieverbrauch. Der Grund: die Maschine benötigt wesentlich weniger Wasser. Keine Vorwäsche!

Es ist unnötig, das Geschirr heiß abzuspülen, ehe es in den Geschirrspüler gestellt wird. Einerseits kostet diese Maßnahme Energie, andererseits löst sich beispielsweise Eiweiß nur in kaltem Wasser. Wählen Sie weiters das richtige Programm! Es können etwa 25 % Strom eingespart werden, wenn mit einem Sparprogramm mit 50° C anstatt mit einem Normalprogramm mit 65° C gewaschen wird. Keine halben Sachen!

Aus Gründen des Energiesparens sollte der Geschirrspüler erst in Betrieb genommen werden, wenn er möglichst voll ist. Wie bei den Waschmaschinen, ist es - trotz diverser Sparprogramme - immer noch günstiger, einmal voll als zweimal halb zu spülen! Das Programm "1/2" reduziert zwar den Stromverbrauch, aber nicht um 50 %.
Bei programmierbaren Geschirrspülern verursacht die Zeitvorwahl oft lange Stand-by-Phasen. Wird die Wartestellung nicht verwendet, so kann viel Energie gespart werden. Am besten ist es, den Geschirrspüler nach dem Waschablauf abzuschalten, was das Gerät und die Geldbörse schont. Richtig dosieren!

Reiniger und Salz sollten entsprechend der Wasserhärte dosiert werden. Auch die Verwendung von Klarspüler ist nicht unbedingt notwendig, der das Geschirr mit einem "Seifenfilm" überzieht. Man kann auch einfach nach dem Waschgang den noch warmen Geschirrspüler öffnen, wodurch der kalkhaltige Wasserdampf entweichen kann.
Nicht vergessen sollte man auch, die Siebkombination regelmäßig zu reinigen. 
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